Depression behandeln – die besten Wege

Wer unter Depressionen leidet, der weiß, wie nervenaufreibend die Erkrankung sein kann. Die meisten Betroffenen fühlen sich antriebslos und schwach und haben ganz einfach keine Lust mehr auf ihre Hobbys, Freunde usw. Das Leben bekommt einen “Schatten” verpasst, der scheinbar um die Betroffenen schwebt. Kein Wunder also, dass die meisten Betroffenen die Depression behandeln wollen. Depressionen zu behandeln ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht vermuten möchte. Natürlich gibt es heute bereits zahlreiche Therapien, doch ob sie wirklich wirksam sind, hängt auch von der Einstellung des Patienten ab. Wie lassen sich nun Depressionen behandeln und worauf sollte man bei der Depressions Behandlung genau achten?

Depression behandeln: typische Behandlungen bei einer Depression
Eine Depressions Behandlung kann oft ganz unterschiedlich aussehen. Um Depressionen behandeln zu können, muss der erste Schritt natürlich mal der Gang zum Arzt sein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um die Depression behandeln zu lassen. So findet man beispielsweise Psychotherapien, Medikamente und auch viele weitere Maßnahmen wie Entspannungstherapien.

Oft werden unterschiedliche Therapien und Maßnahmen miteinander kombiniert, damit die Depressions Behandlung einen Erfolg erzielt. Da Depressionen zu den psychischen Erkrankungen zählen, durch welche Menschen für einige Tage, Wochen und sogar Monate in ein tiefes emotionales Loch fallen können, aus dem sie meist keinen Ausweg mehr sehen, ist eine Depressions Behandlung absolut sinnvoll. Depressionen zu behandeln ist daher in jedem Fall ratsam, denn durch die Behandlung können die depressiven Phasen meist stark verkürzt werden und die Beschwerden können gelindert werden.

Viele Menschen fragen sich an dieser Stelle, ob eine Depression überhaupt behandelt werden muss? Eine Depression behandeln zu lassen ist zwar keine Pflicht, jedoch äußerst ratsam. Wenn die Depression leicht beginnt und man dies bereits selbst merkt, kann man zunächst einmal natürlich auch erst abwarten und die Sache beobachten. In vielen Fällen klingen die Beschwerden bei einer leichten Depression von selbst wieder ab.

Doch das Abwarten heißt in diesem Fall nicht, dass man das Problem und die Beschwerden einfach übergehen sollte und die Sache verdrängen kann. Auch in dieser Zeit sollte man mit einem Arzt des Vertrauens in Kontakt treten und auch immer wieder Gespräche mit ihm oder ihr führen. Es ist wichtig zu erfahren, wie man mit der Situation umgehen kann und soll und mit jemanden darüber zu sprechen, wie man sich gerade fühlt. Eine Depression Behandlung kann eine Sache sein, die sich über Jahre zieht, denn leider lässt sich die Erkrankung nicht einfach nur durch ein Medikament abstellen. Depressionen behandeln zu lassen ist also ein langer Weg, der sich jedoch mit Sicherheit lohnt.

Besonders wichtig ist bei jeder Depressions Behandlung, dass man sich mit anderen Betroffenen austauschen kann. Darüber hinaus können auch Angehörige und der Partner oder die Partnerin, Freunde und Beratungsstellen unterstützend begleiten in dieser Zeit. Da viele Betroffene gerne mit Menschen sprechen, die dieselben Erfahrungen gemacht haben, ist es auch einen Versuch wert, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen.
Vor allem dann, wenn es sich um eine schwere oder mittelschwere Depression handelt, ist eine schnelle Therapie sinnvoll, denn die Beschwerden belasten die Betroffenen meist sehr. Auch chronische Depressionen gehören in Behandlung, denn sie können unter Umständen auch zum Suizid führen.

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Depressionen selbst behandeln: Kann man sie selbst behandeln?

Depressionen behandeln und wieder glücklich werden

Auch die Frage, ob man Depressionen selbst behandeln kann, wird immer wieder gestellt.
Im Grunde lässt sich diese Frage jedoch nicht so einfach beantworten, da die Antwort niemals für alle Menschen gilt. Man findet heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeit, wenn es um das Thema Depression behandeln geht. Bei einigen Therapien ist nicht einmal belegt, dass sie Depressionen heilen oder mildern können. Andere Therapieformen wiederum konnten in Studien schon gute Erfolge darlegen.

Da es sich bei der Depression um eine psychische Erkrankung handelt, spielt auch die eigene Einstellung eine entscheidende Rolle. Depressionen selbst zu behandeln oder Depressionen selbst zu heilen ist prinzipiell schon möglich, doch nur die wenigsten Menschen werden dazu wohl in der Lage sein. Vor allem aus dem einfachen Grund, da man sich während der depressiven Phasen einfach unfähig fühlt, irgendetwas zu tun. Depressionen selber zu heilen bedeutet in erster Linie, dass man sich auch bewusst ist, worum es sich bei seinem Problem handelt und dass man etwas aktiv dagegen tun möchte. Im Grunde geht es also darum, seine eigenen Gedanken zu verändern und wer schafft das schon aus eigener Kraft? Depressionen zu heilen ist schon schwer für Ärzte und Therapeuten, doch Depressionen selber zu heilen noch viel schwerer. Kurz gesagt: Es ist durchaus möglich Depressionen selbst behandeln, doch wer seine Depressionen selber heilen möchte braucht unfassbar viel Willensstärke und Kraft und muss sich zuerst einmal über sein Problem vollkommen bewusst sein.

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Was man jedoch selbst tun kann, um Depressionen selber zu heilen bzw. die Heilung zu unterstützen ist, sich zu entspannen und auf Sport und Bewegung zu setzen. Das bedeutet, dass Sport wie Joggen, Radfahren, Wandern oder Schwimmen von den Ärzten meist empfohlen wird. Dadurch sollen depressive Phasen vorgebeugt oder gelindert werden. Körperliche Aktivitäten können die Stimmung von Menschen steigen lassen und dafür sorgen, dass sie sich wieder aktiver fühlen. Sport und Bewegung sind also eine gute Unterstützung zu jeder Therapie. Darüber hinaus gibt es viele Therapieformen, die ebenfalls auf Sport wie Reiten setzen. Menschen, die mit Tieren zusammenkommen fühlen sich oftmals ebenfalls deutlich besser.

Wer lernt sich zu entspannen, kann Depressionen nicht heilen, aber lindern. Eine Depression behandeln zu lassen ist die eine Sache, doch auch dann, wenn man wieder alleine in seinen eigenen vier Wänden ist, muss man lernen mit der Erkrankung und seinen eigenen Emotionen klarzukommen. Entspannungsübungen können dabei helfen. So kann autogenes Training oder Yoga sogar einen depressiven Schub abschwächen. Auch bei dieser Sache geht es jedoch nicht dabei die Depressionen selbst zu behandeln, sondern unterstützend etwas selbst dafür zu tun, um die Depressionen heilen zu können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist übrigens die Lichttherapie. Dabei handelt es sich um eine Therapie, die bei Menschen zum Einsatz kommt, die an einer Winterdepression leiden. Viele Menschen fühlen sich unwohl und bedrückt, wenn das Tageslicht wieder weniger wird. In diesem Fall kann man auf eine Behandlung mit Kunstlicht setzen. Auch diese Therapie ist meist eine unterstützende Maßnahme für Menschen, die ihre Depression behandeln lassen.

Wie lange dauert der Prozess üblicherweise?

Depression selbst behandeln - in einigen Fällen klappt es


Wer seine Depression behandeln lässt, möchte meist auch gleich zu Beginn wissen, wie lange es vermutlich dauern wird. Dabei unterscheidet man bei den Behandlungsmethoden meist zwischen einer Akuttherapie oder einer Erhaltungstherapie. Darüber hinaus gibt es auch eine Langzeitvorbeugung.

Die Akuttherapie dauert meist 8 Wochen. Das Ziel der Therapie ist es, alle Symptome so lindern zu können, dass ein normaler Alltag wieder möglich wird und die Dauer der Beschwerden sollen zudem verkürzt werden.

Danach folgt die Erhaltungstherapie, bei der es darum geht, dass die Symptome weiterhin eingedämmt werden und der Erfolg auch aufrechterhalten bleiben kann. Meist dauert diese Therapie 6 bis 9 Monate.

Vor allem Menschen, die ihre Depression behandeln und wissen, dass die Erkrankung in der Familie liegt oder aus einem anderen Grund ein erhöhtes Risiko für einen Rückfall haben, gibt es auch die Langzeitbehandlung. Diese soll Rückfälle vorbeugen. Diese Art von Therapie kann mitunter auch einige Jahre dauern. Viele Menschen sind ihr Leben lang in Behandlung aufgrund ihrer Depression. Doch sollte man sich die Sache eher wie ein regelmäßiges Treffen mit einem Bekannten vorstellen, mit welchem man über seine Ängste und Sorgen, Gedanken und Gefühle spricht.

Wie lange eine Therapie tatsächlich dauert und ob sie auch wirklich den Erfolg haben wird, den man sich wünscht, lässt sich bei keinem Menschen zu 100 Prozent im Vorhinein sagen. Die eigenen Gedanken und Einstellungen, die eigene Seele wenn man so will, spielt dabei eine wichtige Rolle. Wie auch bei jeder anderen Erkrankung gilt auch bei Depressionen, dass es immer auch darauf ankommt, wie man selbst zu der Sache steht und ob man das Glas als halb leer oder halb voll ansieht. Es ist also die eigene Kraft, die auch dafür verantwortlich ist, wie schnell und wie gut eine Therapie anspricht oder eben nicht.

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Welche Fehler kann man machen?

Wer seine Depression behandeln lassen will, kann praktisch keinen Fehler machen. Den wohl größten Fehler, den man machen kann ist, sich nicht in professionelle Behandlung zu begeben. Wer jedoch erkannt hat, dass er an einer Krankheit leidet und dem Problem in die Augen sehen will, hat bereits den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Viele Menschen haben jedoch genau davor Angst. Das brauchen sie aber nicht. Eine Depression ist nichts, für das man sich schämen müsste und hat auch nichts mit Schwäche zu tun. Schwach ist eher der, der sich nicht traut, dagegen anzukämpfen.

Einen weiteren Fehler kann man jedoch machen: Zu früh denken, man sei schon wieder komplett geheilt. Depressionen können uns alle immer und überall treffen, wenn man so will. Keiner ist davor geschützt, denn wir alle sind menschliche Wesen, die ein individuelles Leben hier auf Erden leben müssen. Wir müssen alle mit Höhen und Tiefen klarkommen und bestimmte Situationen durchleben, die uns vermutlich auch etwas lehren sollen. Manchmal erleben wir Situationen und Ereignisse, die wie ein großer Berg wirken, über den wir alleine nicht mehr kommen. Alles scheint so unfassbar schwer und mühsam und absolut sinnlos. Auch wenn wir von einer Depression oder einer depressiven Phase praktisch geheilt wurden, können wir immer wieder Rückfälle erleben, denn auch das Leben führt uns manchmal wieder an neue dunkle Orte, an denen wir uns hilflos erscheinen. Das bedeutet also, dass wir immer wieder auch an uns selbst arbeiten müssen und uns darüber im Klaren sein müssen, dass wir auch wieder einen Rückfall erleben können.

Fazit

Depressionen zu behandeln ist keine einfache Sache, doch auch bei dieser Erkrankung gibt es Licht am Ende des Tunnels. Wichtig ist, dass wir uns für die Krankheit nicht schämen, sondern die Stärke besitzen sie anzunehmen und aktiv etwas gegen sie zu unternehmen. Heute finden wir unzählige Therapieformen gegen Depressionen. Und auch wir selbst können einiges dazu beitragen, dass wir wieder gesund werden und uns wieder glücklich in unserem Leben fühlen können. Die Depression zu erkennen ist der erste Schritt in eine Zukunft voller Hoffnung und Freude und vor allem: ohne Beschwerden!